Soziale Ideen und Konzepte

Liebe Freunde, wir alle haben Ideen, die unser soziales Miteinander erleichtern würden. Leider haben wir oft einfach nicht die Möglichkeit diese wunderbaren Ideen in die Tat umzusetzen. Sie werden weggelegt und geraten in Vergessenheit, obwohl es vielleicht Menschen oder Institutionen gibt, die eine gute Idee in die Tat umsetzen könnten.

Hier haben wir nun direkt online die Möglichkeit, unsere Ideen einzutragen: Idee eintragen!

Warum erscheint meine Idee hier nicht sofort nach dem Absenden?

Wir bitten darum, uns nur Ideen zu senden, die einen sozialen, mitmenschlichen Gedanken tragen. Vorschläge, die unmoralisch oder gar illegal erscheinen, werden wir nicht veröffentlichen. Dieses müssen wir vor der Veröffentlichung erst prüfen. Wir bitten um Verständnis, dass das etwas dauern kann.

Dann mal los – wir sind schon ganz gespannt!


Bildung für 0,- Euro · (20.06.2009)
Derzeit arbeiten wir an der Umsetzung der Idee, Kindern und Jugendlichen kostenlose Nachhilfe zu ermöglichen. Mit Hilfe von Studenten und Oberstufenschülern werden wir schon bald Bildung für jeden zugänglich machen. Wer Interesse an diesem Projekt hat kann sich mit mir in Verbindung setzten und mehr Informationen bekommen. Jede Hilfe zählt!

Wir sind online!

Vielen Dank!

Autor:  Martin Lücker


Auszug aus der RWTH Website · (10.06.2009)
Inhalt
Studentische Forschungsprojekte

Wintersemester 2009/2010 und Sommersemester 2011

Soziologisches Forschungspraktikum:
Bedarfserhebung zur Situation von Kindern und Jugendlichen im Aachener Ostviertel– Eine empirisch-quantitative Untersuchung
Betreuung: Dr. Kirsten Rüssmann / Prof. Dr. Paul B. Hill

Das zweisemestrige Seminar vermittelt den Teilnehmer/innen neben der theoretischen Aufarbeitung des speziellen Themenkomplexes, insbesondere die empirische Untersuchung entwickelter Hypothesen und Fragestellungen in der Praxis. Zu diesem Zweck wurde für das Forschungspraktikum im WS 2009/2010 und SS 2011 eine Zusammenarbeit mit dem Verein Aachener Engel sowie der Agentur Sinnfritz Kommunikation auf die Beine gestellt. Die Teilnehmer/innen des Seminars führen unter der Betreuung von Dr. Kirsten Rüssmann eine Bedarfserhebung zur Situation von Jugendlichen und Kindern im "Ghetto Aachen" (Aachen Ost) durch, in der die Wünsche der Betroffenen zur Verbesserung ihre spezifischen sozialen Situation festgehalten und aufgearbeitet werden. Im Mittelpunkt stehen hierbei die empirische Erfassung der spezifischen Lebenssituation bzw. der Verhältnisse, in denen die Jugendlichen leben, sowie des Bedarfs und Interesses an spezifischen Freizeitangeboten und -einrichtungen (z.B. an einem Jugendheim) im Ostviertel. Die Ergebnisse sollen als Grundlage zur Implementierung spezieller Angebote herangezogen werden. Im Rahmen des Seminars sollen nach einer Aufarbeitung des Forschungsstands zentrale Fragestellungen und ein schriftliches Erhebungsinventar gemäß testtheoretischer Kriterien entwickelt werden. Mit diesem Inventar werden Jugendliche und Kinder sowie Erwachsene in "Schlüsselpositionen" (z.B. Mitarbeiter in Beratungsstellen) im Aachener Ostviertel befragt. Die erhaltenen Daten werden anschließend in einen SPSS-Datensatz übertragen und ausgewertet.

Sie können sich in Kürze für dieses Seminar über CAMPUS anmelden!

Pressestimmen zum Projekt:
Presseberichte zum Projekt können Sie demnächst hier einsehen!

Autor:  Martin Lücker


Studie zur Verbesserung des Lebensraumes von Kindern und Jugendlichen · (09.06.2009)
Was wünschen sich Aachens Kinder und Jugendliche?

In Kooperation mit Sinnfritz Kommunikation und der RWTH planen die Aachener Engel eine Sozialstudie.

Aachen. In einer Studie werden Soziologiestudenten der RWTH von Oktober 2009 bis Juli 2010 die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen im Aachener Osten untersuchen. Ziel ist es, die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen speziell in Problemvierteln zu ermitteln. Langeweile und fehlende Zukunftsperspektiven führen bei den Jugendlichen häufig zu Aggression und Antriebslosigkeit, sagt Martin Lücker, Vorsitzender des Vereins Aachener Engel. Mit seinem Team hilft er Aachenern, die unverschuldet in Not geraten sind.

Mit der Studie sollen die Probleme der Aachener Jugendlichen konkret erfasst werden, um gezielt handeln zu können und Gehör in der Kommunalpolitik zu finden. In den letzten Jahren sind mir die Probleme der Jugendlichen in den von uns betreuten Familien immer bewusster geworden, sagt Martin Lücker. Häufig führten diese familiären Probleme zu Gewalt und Verbrechen. Dem wollen wir durch gezielte Hilfe vorbeugen, um den Jugendlichen greifbare Chancen zu ermöglichen und einen Beitrag zu leisten, unsere Gesellschaft vor der wachsenden Zahl an Gewaltdelikten zu schützen, so Lücker.

Um eine bestmögliche Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und Kindern aufbauen zu können, werden Informationen über die Bedürfnisse der Betroffenen benötigt. Martin Lücker: Da kann die Studie einen wichtigen Beitrag leisten und gleichzeitig Politik und Verwaltung zeigen, wie dringend auch die finanzielle Förderung der gezielten Jugendarbeit in Aachen ist.

Auch Dr. Kirsten Rüssmann, Leiterin des Projektes an der RWTH Aachen, freut sich auf die Zusammenarbeit: Schon im vergangenen Jahr stießen wir mit unserem Forschungsprojekt über die Situation alleinerziehender Frauen und Männer in Düren auf viel positive Resonanz. Die Studenten sehen an solchen Projekten, wie empirische Sozialforschung in der Praxis funktioniert und bekommen das Gefühl, etwas bewirken zu können.

Die Umsetzung der Idee wird von der Aachener Agentur Sinnfritz Kommunikation betreut. Sinnfritz unterstützt den Verein Aachener Engel neuerdings mit Kommunikationskonzepten und Ideen aus der hauseigenen Ideenschmiede. Gesellschafter Alexander von Klopmann: Auch als junges Unternehmen wollen wir der Gesellschaft etwas zurückgeben. Mit den Zielen der Aachener Engel und ihrer unbürokratischen Arbeit können wir uns voll identifizieren deshalb helfen wir gerne! Ein wertvoller Beitrag für die Arbeit der Aachener Engel, sagt Martin Lücker: Auf dem Weg zur festen sozialen Institution ist diese neue Zusammenarbeit eine enorme Hilfe für die Aachener Engel.

Die Studie ist abgeschlossen, die Ergebnisse können bei uns abgeholt werden!

Autor:  Martin Lücker


Senioren-Cafe Idee,Konzept,Ziel · (29.04.2008)
Idee:
Einsamkeit und Armut macht sich ganz besonders bei Senioren breit.
Immer mehr Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, können sich nicht den geringsten Luxus leisten. Selbst eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen ist ihnen nur selten möglich. Andere sind auf Grund ihrer Familienverhältnisse einsam und würden zu gerne am sozialen Leben Teil nehmen. Bei meiner Arbeit ist mir oft aufgefallen, wie wichtig ein wenig Gesellschaft für diese liebenswürdigen, alten Menschen ist. Mit meiner Idee, ein Senioren Cafe zu errichten, bin ich an unser Mitglied, Bischof Evmanios ranngetreten. Er würde uns gerne jede, ihm mögliche Hilfe zukommen lassen. Im Pfarheim der Grichisch Orthodoxen Gemeinde, St. Michael, Jesuitenstrasse, dürfen wir seit langem das Pfarrheim zwecks Chorprobe nutzen. Diese Räumlichkeit und die romantische Terrasse mit kleinem Garten ist der ideale Platz, wo sich Senioren auf einen gemütlichen Nachmittag treffen könnten.

Das Konzept:
-Kaffee und Kuchen für einen geringen Kostenzuschuß von z.B. 0,70c anbieten
-über Sponsoren, die restlichen Kosten für Kuchen, Kaffee, Heizung,Versicherung etc. finanzieren.
-in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern, möglichst auch mit Senioren aus unserem Verein oder auch anderen Vereinen, die Bewirtung vornehem
-Zu Beginn an einem Wochentag, z.B. Mittwoch von 15Uhr bis 20Uhr.
-Hin und wieder mit musikalischer Begleitung von Musikern, die uns etwas ihrer Zeit und ihrem Können schenken.

Ziel: Senioren unserer Stadt ein wenig Spaß und Anerkennugn zu schenken :-)

Autor:  Martin Lücker


Juge, Integration und Resozialisierung durch Sport · (07.11.2007)

Ansprechpartner im Fall, dass Sie diese Idee/Konzept interessiert ist: Martin Lücker Mail: kontakt@aachener-engel.de
Projektadresse: OT-Talstrasse, Aachen-Ost
Konzeptidee: Martin Lücker

Nebst großer Halle sind die Außenflächen ideal. Die Halle wird derzeit als Lager von dem Medienzentrum der Stadt Aachen genutzt.
Die Gesamte Einrichtung ist in desolatem Zustand.

Vorbemerkung:
Wir glauben, dass die Talstraße noch sehr viel ungenutztes Potenzial hat und wir möchten mit unserem Vorhaben die gesamte Anlage zurückerobern und den Kindern und Eltern zurückgeben! A. Ziel der noch zu beschreibenden Maßnahmen ist es, den Jugendlichen über die zu fördernde Disziplin und Zielstrebigkeit, die durch den Sport entwickelt werden sollen, eine solche Grundlage zu schaffen, mit der sie den Sprung in das Erwachsenenleben nicht nur hinbekommen sondern dauerhaft bestehen können. Wir wollen sie auf das Berufsleben und dessen Anforderungen vorbereiten und ihnen behilflich sein, sich über einen Arbeitsplatz schneller und leichter in ihr soziales Umfeld zu integrieren. Wir wollen versuchen, dass wir sie an sportliche Regeln gewöhnen, die Akzeptanz für die Spielregeln in unserer Gesellschaft zu erhöhen bzw. zu schaffen. Wir wollen ihnen über den Sport ein gesundes Selbstwertgefühl vermitteln, sie so schnell wie möglich auf eigene Beine stellen und ihnen den Spaß daran zu vermitteln, ein vollwertiges und akzeptiertes Mitglied unserer Gesellschaft zu werden. Diesen Weg wollen wir Ihnen erleichtern, indem wir ihnen Tugenden wie Ehrgeiz, Disziplin, Zuverlässigkeit und Teamgeist über den Sport vermitteln. Es ist nicht unser Anliegen das Rad neu zu erfinden oder gar die bestehenden Jugendprogramme in Frage zu stellen. Wir wollen ergänzen!

B. Die Gesamtidee steht auf 2 Grundpfeilern:
1. partnerschaftliches Konzept
2. gesamtheitliches Konzept
Ad1. Wir streben eine Partnerschaft mit dem bisherigen Träger der OT Talstraße an, möchten es aber um unsere Ideen erweitern.
- So glauben wir z.B., dass die Hauptschule Aretzstraße wünschenswerterweise in das Konzept mit eingebunden werden sollte und wir sind sicher, dass der Leiter der Hauptschule, Herr Manfred Paul auch mit seinen Aktionen „Tu was“ einen wertvollen Baustein mitbringen könnte. Die Vertrauensbasis zu und mit den Kindern und Jugendlichen könnte so deutlich erweitert werden.
- Wir schlagen vor, die Türkische Gemeinde aktiv in das Projekt mit einzubringen (ca. 90% der Jugendlichen haben einen türkischen Hintergrund ) und
- eine Art Elternverwaltung zu installieren, um sicher zu stellen, dass den Familien der Kinder und Jugendlichen deutlich wird, dass wir nicht beabsichtigen, ihren Kindern unsere Kultur aufzudrängen, sondern lediglich versuchen wollen, ihren Kindern unter Wahrung der kulturellen Identität einen Platz in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.
- Hierzu sollten Mitarbeiter unseres Vereins, die aus gleichen oder ähnlichen Kulturweiten stammen wie die Jugendlichen als „Vermittler“ beitragen.
- Wir sind sicher, dass „Ehemalige“ der OT Talstraße ein wichtiges und hilfreiches Bindeglied zwischen den Generationen sein könnten.
- Wir würden uns außerdem eine intensive Unterstützung durch Frau Navabi, die Leiterin der KITA Gördelerstraße wünschen. Sie vertritt aus unserer Sicht eine vorbildliche Einstellung in Bezug auf Integration und Migration.
- Sportvereine wären als Partner selbstverständlich ein ebenso erwünschter wie sinnvoller Bestandteil des Konzeptes. Je größer das Netzwerk desto größer unsere Erfolgschancen. Ad2. Wir stellen uns vor, in der Talstraße, ergänzend zu den derzeitigen Aktivitäten und bestehendem Programm, vor allem die sportlichen Möglichkeiten zu erweitern. Das Angebot könnte in der rechten Halle durch Box- und allgemeines Kampfsporttraining ausgebaut werden. Die Halle wird derzeit vom Medienzentrum als Lager genutzt. Im Außenbereich sollte eine Instandsetzung der bestehenden Spielanlagen ein größeres Angebot an Spiel und Freizeitaktivitäten ermöglichen. Eine entsprechende Aufwertung des Außenbereiches hätte eine wichtige Signalwirkung auf das gesamte Wohnumfeld. Planung und Umsetzung des Projektes sollte aus ersichtlichen Gründen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Jugendlichen umgesetzt werden. Wir wünschen uns sehr, dass wir in dieses Programm die Mitarbeit von Polizei und Ordnungsamt integrieren können. NATÜRLICH UNTER BERÄCKSICHTIGUNG DER VOLLSTRECKUNGSPFLICHT DER POLIZEI. Die Einbindung von Beamten auf der Basis von „Privater Beteiligung“ an sportlichen Aktivitäten oder in Form von Unterstützung bei der praktischen Ausführung der sportlichen Programme könnte zu einem deutlichen Abbau der gegenseitigen Vorbehalte führen. In der Realität haben vor allem die Außendienstler der Ordnungsämter sowie der Polizei meist nur Kontakt zu den Jugendlichen in Stresssituationen. Wir wollen dies auf simple Weise ändern: Indem wir die Polizisten und Ordnungshüter zu Trainern, mitmachenden Trainingskameraden oder zu Schutzpolizei für die Außenanlage einbeziehen, erreichen wir, dass die Jugendlichen erkennen, dass die Beamten -als Vertreter unsere Gesellschaft- nicht ihre Feinde sind, sondern „Freund und Helfer“, die das Wohl aller – auch ihres - im Sinn haben. Sie werden lernen, dass sie von den Beamten nicht auf Grund ihrer Herkunft oder sozialen Stellung zur Rechenschaft gezogen oder gar diskriminiert werden, sondern im Zweifelsfall immer nur wegen ihres nicht gesellschaftsfähigen Verhaltens beurteilt werden. Sie müssen erkennen lernen, dass die Beamten ihre Pflicht gegenüber der Gesellschaft erfüllen und nicht aus Willkür agieren. Unterstützt werden wir in unserem Vorhaben von aktiven Box- und Kampfsportbetreuern, zu denen sich noch fachkompetente Mitglieder unseres Vereins gesellen werden.

Schlussbemerkung:
Auch wenn unsere Arbeit natürlich gänzlich ehrenamtlich ist und unsere Fachkenntnisse weitgehend aus unserer täglichen Arbeit mit betroffenen Familien erwachsen, so glauben wir doch, dass wir ergänzend zu den professionellen Einrichtungen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung unserer gesellschaftlichen Strukturen spielen können –gar müssen. Wir glauben an die Kooperationsfähigkeit zwischen den zuständigen Behörden, den Mitarbeitern der OT Talstraße und unseren speziell für dieses Projekt zur Verfügung stehenden Vereinsmitgliedern. Wie erfolgreich das Gesamtprojekt werden wird, hängt auch maßgeblich von unseren Sponsoren ab, die wir dauerhaft begeistern müssen. Sie werden uns nicht nur finanziell unterstützen sondern auch dabei helfen, für die Jugendlichen Ausbildung und Arbeit zu finden. Wir wollen mit dem Institut des „Paten“ den Jugendlichen eine Betreuung bis hinein in Lehre und Beruf zur Seite stellen. Finanzielle Zuwendungen und berufliche Chance sind die beiden Unterstützungsfelder, um die wir unsere Sponsoren bitten werden. Um die erfolgreiche Akquise bei Sponsoren und Mitarbeitern beibehalten zu können, benötigen wir eine Kooperation auf der Basis gleichberechtigter Partnerschaft zwischen der OT Talstraße und unserem Verein. Außerdem benötigen wir ein Netz von Promotoren und Kommunikatoren wie Zeitung, Fernsehen, türkische Presse und das Radio. Diese haben seit Gründung unseres Vereins maßgeblich zum stetigen Wachstum beigetragen.

Der Aachener Engel e.V.
Ich hoffe, Ihr Interesse an diesem Konzept geweckt zu haben. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass den Jugendlichen und ihren Familien geholfen wird. Jegliche Unterstützung zur Umsetzung des Projektes kann den ausschlaggebenden Impuls zum Erfolg geben.

Autor:  Martin Lücker